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Vanuatu
– in der Landessprache heißt das „
Das Land, das schon existierte“ - wurde früher
als „Neue Hebriden“ bezeichnet und liegt
1.800 Kilometer nordöstlich von Australien im Pazifischen
Ozean.
Die Inseln verteilen sich auf einer Meeresfläche
von knapp 700.000 Quadratkilometern in Form eines etwa
950 Kilometer langen ‘Y’. Zwölf Haupt-
und etwa 70 Nebeninseln ergeben eine Landfläche
von 12.190 Quadratkilometern.
Ein Teil der Inseln sind flache Koralleninseln mit traumhaften
Stränden, andere sind vulkanischen Ursprungs mit
teilweise noch tätigen Vulkanen und Gebirgen. Der
höchste Berg auf der Insel Espiritu
Santo erreicht eine Höhe von 1.879 Metern. Die
größten Inseln sind Espiritu Santo, Malekula,
Efate, Erromango und Tanna. Weil von Süden nach
Norden
die Niederschläge zunehmen, überwiegen auf
den südlichen Inseln Trockenwälder, im Norden
dagegen tropische Regenwälder. Zur Tierwelt gehören
zahlreiche Papageienarten, Boas, Echsen und Flughunde.
Vanuatu hat tropisches, feucht-heißes Klima mit
ganzjährig hoher Temperatur und Luftfeuchtigkeit.
Regenzeit mit besonders hohen Temperaturen herrscht
von November bis April.
Die Amtssprachen der etwa 200.000 Einwohner sind Bislama
(Pidgin-Englisch), Englisch und Französisch. Insgesamt
werden auf den Inseln über 100 verschiedene melanesische
Sprachen und Dialekte gesprochen.
Der Inselstaat wird durch seine große Anzahl verschiedener
Stämme und Urvölker geprägt, die sich
von Insel zu Insel deutlich unterscheiden und jeweils
eine eigene Kultur entwickelt haben. Der Besucher dieser
Inseln sollte sich verantwortungsbewusst
mit dieser Kultur auseinandersetzen, dann wird er großartige
Eindrücke sammeln können. Sportmöglichkeiten
finden Urlauber vor allem an den traumhaften Stränden,
die mit echter Südsee-Atmosphäre überraschen.
Kajak fahren, Angeln, Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen
sind nur ein kleiner Ausschnitt aus den vielen Möglichkeiten. |