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Die
Salomonen liegen etwa 800 Kilometer östlich von
Neuguinea im Pazifischen Ozean. Der zu den größten
Archipelen Ozeaniens zählende melanesische Inselstaat
besteht aus ca. 900 in zwei parallelen Ketten angeordneten
Inseln, die sich in einem rund eine Million Quadratkilometer
großen Meeresgebiet verteilen.
Dabei beträgt die maximale Ausdehnung von Nordwesten
nach Südosten ca. 1.400 Kilometer. Die größten
Inseln sind Guadalcanal mit der Hauptstadt Honiara,
New Georgia mit der abwechslungsreichsten Landschaft,
Santa
Isabel mit dem Hauptort Buala, Malaita mit
Auki und San Cristobal. Während die größeren
Inseln von dichten Regenwäldern und bis zu
fast 2.450 Meter hohen Gebirgen vulkanischen Ursprungs
mit zahlreichen Schluchten, Flüssen und Wasserfällen
bedeckt sind, bestehen die kleineren Inseln vorwiegend
aus flachen Koralleninseln. Es herrscht tropisches feucht-heißes
Klima mit generell hohen Temperaturen.
Die
400.000 Millionen Einwohner leben auf einer Fläche
vom ca. 28.900 Quadratkilometern.
Die Bevölkerung besteht zu etwa 94 Prozent
aus Melanesiern. Daneben leben etwa vier Prozent zugewanderte
Polynesier und kleine Minderheiten von Europäern
und Chinesen auf den Inseln. Neben fast 97 Prozent Christen
gibt es auch Anhänger von Naturreligionen. Amtssprache
ist Englisch, gesprochen werden Pidgin-Englisch und
ca. 80 melanesische und polynesische Sprachen.
Die Salomonen wirken unberührt und laden mit klarem
Wasser, traumhafter Unterwasserwelt
und weißen Traumstränden zum Träumen
ein. Touristisch sind die Inseln allerdings wenig erschlossen.
Die Binnenlandschaft ist mit ihrer reichhaltigen Flora
und Fauna auch sehr reizvoll.
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