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Wie
kaum eine anderer Ort unserer Erde beflügelt Bali
noch immer die Phantasie der westlichen Reisenden. Wo
sonst gibt es dieses Ensemble weißer und schwarzer
palmengesäumter Sandstrände, schöne anmutende
tropische Vegetation, von kunstvoll errichteten und
sich malerisch in die Landschaft einfügenden Reisterrassen
und von einer den Göttern und der Natur verbundenen
einheimischen Bevölkerung, die gemäß
einer jahrhundertealten Tradition
ihren religiösen Zeremonien die Treue hält
und darin ein einmaliges,farbenprächtiges Schauspiel
entfaltet. Zwar haben Massentourismus und der Aufbau
einer Infrastruktur das so harmonisch erscheinende Bild
auf prosaische Dimensionen zurechtgerückt, doch
das „alte“ Bali hat sich
so vielfältig erhalten, dass die Besucher auch
heute noch seinem Charme erliegen.
Bali – die Insel der Götter und Dämonen.
Dieser Name weist auf die tiefe religiöse Bedeutung
von Göttern und Dämonen für die Balinesen
hin. So ist das Meer, das Bali umgibt, den Inselbewohnern
nicht geheuer und oft
siedeln an den Küsten Angehörige anderer
Völker, wie die Bugis, die es befahren und Fischfang
betreiben. Obwohl den Balinesen Wasser heilig ist, stellt
das Meer im dreigeteilten geografisch-spirituellen Kosmos
den Ort dar, in dem feindliche Dämonen und Geister
wohnen.
Den Gegenpool dazu bilden die erhabenen Vulkanberge
Bali´s, allen voran der Gunung Agung, eine Art
Fujijama der Balinesen. Hier hausen die Götter,
vergöttlichte Naturgewalten und die Geister der
Ahnen. Dazwischen liegt die Welt der Menschen, um die
sich Gut und Böse
im ewigen Widerstreit befinden. Dieses Weltbild bestimmt
das Leben der Balinesen. Bestimmend
ist die Berg-Meer-Relation. Alles, was sich vom Betrachter
aus bergwärts befindet, gilt den Göttern als
näher und ist damit heilig. Das
Leben der Balinesen ist bis in die kleinsten alltäglichen
Verrichtungen hinein von religiösen Vorstellungen
und Handlungen betimmt und begleitet.
Bali, das ist eine Komposition aus traumhaften Stränden,
farbenprächtigen Tempelanlagen und unvergesslichen
Tänzen, endlose Reisterrassen und Sonnenuntergängen,
wie kaum ein Dichter
sie beschreiben kann.
Einreisebedingungen:
Bundesbürger benötigen einen über das
Reiseende hinaus noch min. 6
Monate gültigen Reisepaß sowie ein Visum.
Bei einem Aufenthalt bis zu max. 30 Tagen wird das Visum
bei Einreise gegen Zahlung von USD 25,- pro Person (nur
USD/bar und möglichst exakt!) ausgestellt. Für
längere Aufenthalte muß vor Abreise ein Visum
beantragt werden (ca. USD 40,-).
Es wird keinerlei Haftung für die Erteilung übernommen!
Botschaft der Republik Indonesien
Lehrter Straße 16-17, 10557 Berlin
Tel: (030) 47 80 70, Fax: (030) 44
73 71 42
Konsularabt.: Tel: (030) 47 80 72 73
Impfbestimmungen:
Impfungen sind z. Zt. nicht vorgeschrieben. Lassen Sie
sich jedoch zusätzlich von einem erfahrenen Arzt
beraten (Tetanus, Hepatitis A usw.).
Flughafensteuer:
Vor Ort sind bei Ausreise Rupiah 100.000, ca. €
10,- (bar) zu entrichten.
Stand: September 2004
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